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Ab 2008 gilt neues Erbschaftssteuerrecht PDF Drucken E-Mail


Die Reform der Erbschaftssteuer sollte ursprünglich schon rückwirkend zum 1.1.2007 in Kraft treten. Doch nach mühsamer Einigung der Koalitionsfraktionen tritt die Reform frühestens zum 1. Juli in Kraft.

Die Eckpunkte liegen bereits auf dem Tisch. So werden die Freibeträge für Ehepartner, Kinder und Enkel erhöht. Entferntere Verwandte müssen künftig spürbar höhere Erbschaftssteuern zahlen [siehe Tabelle].

Werden Grundstücke und Immobilien derzeit oft nur mit rund 60 Prozent des Verkehrswertes oder weniger angesetzt, so sollen Ein-, Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen dagegen künftig nach dem Sachwertverfahren zu aktuellen Marktpreisen bewertet werden.

Für Mietimmobilien gilt das Ertragswertverfahren, wobei ein Abschlag von zehn Prozent auf den ermittelten Ertragswert vorgesehen ist. Diese Vergünstigung soll dafür sorgen, dass weiterhin privates Kapital in den Wohnungsbau fließt. Das neue Recht wird zu deutlich höheren Vermögenswerten führen. Erben eines Einfamilienhauses sollen infolge der höheren Freibeträge weiterhin steuerfrei bleiben. Ob das zutrifft oder ob es sich lohnt, über eine vorzeitige Schenkung nachzudenken, muss jeder selbst prüfen.

Für alle Erbfälle, die zwischen 1.1.2007 und Inkrafttreten der Reform eintreten, sollen die Erben auf jeden Fall zwischen altem und neuen Recht wählen können.

Erbschaftssteuer: Die neuen Tarife

.Wert des steuerpflichtigen Erbes bis .Steuerklasse
I II III
.75.000.00 Euro 7 Prozent 30 Prozent 30 Prozent
.300.000.00 Euro 11 Prozent 30 Prozent 30 Prozent
.600.000.00 Euro 15 Prozent 30 Prozent 30 Prozent
.6.000.000.00 Euro 19 Prozent 30 Prozent 30 Prozent
.13.000.000.00 Euro 23 Prozent 50 Prozent 50 Prozent
.26.000.000.00 Euro 27 Prozent 50 Prozent 50 Prozent
.darüber 30 Prozent 50 Prozent 50 Prozent

Die steuerlichen Freibeträge für Ehegatten steigen von 307.000.00 Euro auf 350.000.00 Euro und bei Kindern von 205.000.00 Euro auf 250.000.00 Euro.

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