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Börsentheorien in der Vergangenheit, heute und morgen! PDF Drucken E-Mail


Bei Turbulenzen und Krisen am Markt werden immer wieder diverse Börsentheorien von Analysten bemüht, um den Anleger zu beruhigen und gleichzeitig Begründungen für das Unabwendbare zu finden. Auch im Nachgang der vergangenen Börsen- und Bankenkrisen 2001-2004 und 2007 ruht die Analystenwelt nicht, uns die Zusammenhänge zu erklären, um uns so für künftige Anlageentscheidungen zu wappnen.

Wenn man versucht, die wichtigsten Aussagen herauszufiltern, bleiben nur drei wesentliche Theorien, die als Erklärung dienen und Grundlage für zukünftige Entscheidungen sein sollen:

Erste Theorie
Der Börsen-Altmeister André Kostolany prägte den schönen Satz: "Aktien kaufen, liegen lassen, schlafen gehen und irgendwann mit Gewinn verkaufen." Diese über Jahrzehnte bekannte Weisheit ist heute nicht mehr gültig. Die Börse ist keine Einbahnstraße.

Zweite Theorie
Der wichtigste Grundsatz, der immer wieder von allen Seiten genannt wird, lautet unverändert "Sicherheit durch Streuung". Früher definierte man Streuung als Aufteilung in Aktien und Renten und alle waren glücklich. Der sicherheitsorientierte Anleger war mehr in Renten investiert, der chancenorientierte Anleger mehr im Aktienmarkt engagiert und die Welt war in Ordnung. Der Aktienanleger hatte zusätzlich sein Depot über Europa, Asien und Amerika gestreut und das Geld verdienen war vorprogrammiert. Auch diese Zeiten sind vorbei.

Spätestens mit dem Einbruch der Renditen der Lebensversicherer ab 2002 ist klar, dass der gesamte Kapitalmarkt am Aktienmarkt hängt und durch die zunehmende Globalisierung der Welt auch der Aktienmarkt weltweit miteinander verknüpft ist. Das heißt, die Kursentwicklung der asiatischen, amerikanischen und europäischen Märkte setzt sich wunderbar über die Zeitverschiebung als ununterbrochener Kreislauf fort - negativ wie positiv.

Dritte Theorie
Der dritte Grundsatz überdauerte Jahrhunderte: "Sachwerte statt Geldwerte", oder prägnanter ausgedrückt "Grundbuch statt Sparbuch". Spätestens mit dem Fernsehauftritt der Kanzlerin 2008 "… die Sparguthaben unserer Bürger und unsere Banken sind sicher …" Sollte man diesen - fast vergessenen - Leitsatz "Grundbuch statt Sparbuch" wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Über 50 Prozent des Gesamtvermögens [9.53 Billionen Euro, Stand 2010] der deutschen Privathaushalte ist in Sachwerte wie Grundstücke und Immobilien investiert und ganz besonders das von der vermögenden Bevölkerung.

Man kann über die Größenordnung von Inflation und Geldentwertung diskutieren wie man will, Fakt ist: es gibt kein Jahrhundert und keine Region in der Welt, wo eine Papierwährung ein Leben überdauert hat.

Seitdem Nixon im Rahmen des Vietnamkrieges Anfang der 1970er Jahre die Goldunterlegung des Dollars abgeschafft hat, laufen die Notenpressen weltweit um die Wette. Und Staatsverschuldung lässt sich am besten über Inflation auflösen. Den besten Beweis hierfür liefern wir in Deutschland selbst. BRD -1948: Die Einführung der DM, die Reichsmark wird 1:15.4 abgewertet. DDR -1990: Die DDR-Mark wurde 1:2 abgewertet, die Immobilienbesitzer in der DDR feierten hingegen Renditen von 1.000 Prozent und mehr. Oder die Euro-Einführung 2002! Gefühlte Geldentwertung 50 Prozent. Was vorher 100.00 DM kostete, kostete auf einmal 100.00 Euro. Immobilienbesitzer profitierten von einer weiteren Wertsteigerung ihrer Immobilie. Die Darlehen halbierten sich, die Mieten stiegen, welch ein wunderbares Szenario.

Geld verdienen
Kann ich an den Kapitalmärkten noch Geld verdienen? Gibt es heute noch gute Investments zur Vermögensbildung und zum Vermögensaufbau, oder ist das gute alte Sparbuch und die alte Lebensversicherung wieder das Maß aller Dinge?

Warum funktionieren Wirtschaft und Unternehmertum? Die Antwort ist simpel. Der Unternehmer will Gewinn machen, will er mehr Gewinn machen, wird er investieren. Das ist heute so, das war gestern so und das wird morgen und übermorgen so sein. Stellt sich die Frage, wie kann ich mich daran beteiligen? Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man wird eigener Unternehmer oder - wenn hierzu Eignung, Fähigkeiten oder Kapital fehlen, beteiligt man sich als Anleger über den Kapitalmarkt am weltweiten Unternehmertum. In dem Moment, wo ich am Kapitalmarkt investiere, bin ich Unternehmer und nehme an den Gewinnen der Unternehmen weltweit teil. Nur zu diesem Zweck stelle ich mein Kapital zur Verfügung. Wenn ich davon ausgehe, dass es auch zukünftig Unternehmen und Unternehmer gibt, die Gewinne erzielen wollen und werden, kann ich am Kapitalmarkt investieren.

Die Frage kann nur lauten, wie und nicht ob!
Grundsätzlich gilt - Investieren in Sachwerte und Produktivkapital, sprich in Aktien und Immobilien. Klar ist auch, dass man ohne Geldwerte nicht auskommen kann. Den Lebensunterhalt kann man nur mit Bargeld bestreiten, alles was zur Vermögensbildung dient, kann nur in Sachwerten und Produktivkapital erfolgen. Frage nach dem Wie? Sicherheit durch Streuung, diesmal neu definiert, über alle Anlageklassen hinweg - Multi-Asset-Strategie.

Früher lautete hier die Antwort - "Investiere in einen Investmentfonds, der ist sicher, transparent, ertragreich und das Kapital ist jederzeit verfügbar." Das ist auch heute noch so. Investmentfonds haben zwei Schwächen. Zum einen ist er in seinem Anlagesegment gefangen, das heißt, der Aktienfonds, der in einer Region oder Branche investiert ist, kann nur in dieser Branche oder Region investiert bleiben, auch dann wenn er selbst den Markt negativ beurteilt. Rauscht der Markt in den Keller, geht der Fonds mit - ob er will oder nicht. Zum anderen wachsen gute Fonds mit einer guten Performance. Sie wachsen und wachsen und wachsen. Das Ergebnis ist, diese Dinosaurier der Investmentbranche sind nicht mehr effektiv steuerbar. Negative Beispiele sind hierfür verschiedene Flaggschiffe der DWS, von Franklin Templeton oder Fidelity, die heute deutlich mehr als 20 Milliarden Euro an Fondsvermögen verwalten. In dieser Größenordnung ist aktives Management oder das Umsetzen von Trends und Strategien fast unmöglich. Früher sagte man, die Großen fressen die Kleinen! Heute sagt man: Die Schnellen fressen die Langsamen!

Die Schnelllebigkeit der Kapitalmärkte ist heute zum entscheidenden Merkmal geworden. Ob Terroranschläge, Bankinsolvenzen oder Staatsbankrotte, da ist Flexibilität das absolute Gebot der Stunde.

Die Lösung heißt …
… Vermögensverwaltung mit verschiedenen Ausprägungen. Ob als vermögensverwaltender Investmentfonds mit Multi-Asset-Ansatz oder reine Vermögensverwaltung ist sekundär und wird durch andere Aspekte, wie verfügbares Kapital, Laufzeit und steuerliche Komponenten beeinflusst. Die Vermögensverwaltung sollte immer als Basisinvestment fungieren. Auch hier gilt der Grundsatz - Sicherheit durch Streuung, also der Einkauf verschiedener Spezialisten, mit verschiedenen Theorien und Investmentansätzen. Darüber hinaus sollte man, je nach Risikoneigung, in Satelliten investieren, mit dem Ziel, das gesamte Investment abzurunden und absichern.

Werde ich vermögend mit einem exzellenten Wissen in Finanzfragen? Wohl kaum! TRUST-Financial-Personal-Trainer hilft! Jetzt zur Finanzwissenserweiterung anmelden oder anrufen [089-550 79 600]!

 

 

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