Angaben ohne Gewähr!

ECB Exchange Rates
Currency EUR  
2017-10-22
USD 
CHF 
JPY 
GBP 
CNY 

Bleiben Sie in Kontakt!

TRUST-Team folgen ...
         
  Blog Linkedin
  Facebook Twitter
  Xing iTunes
  YouTube Flickr
  Mehr TRUST-Internetseiten
VERBRAUCHERSCHUTZVEREIN, der einzige unabhängige in Deutschland - Bund der Sparer e.V. - geht in die Offensive. erfahren Sie mehr ...

Ihre neue Internetpräsenz

erfahren Sie mehr [0.9 min]
Geschichte der Versicherungen PDF Drucken E-Mail


Es gibt nichts, wogegen man sich heute nicht versichern lassen kann … Einst glaubte man, dass Versicherungen Gottes Zorn erregen …

Das Auftreten von Seuchen, von Türkenbedrohungen oder von bedrohlichen Kometen wurde als Zeichen dafür gedeutet, dass dies die Menschen durch ihr gotteslästerliches Leben selbst provoziert hätten. So schrieb der in seiner Zeit überaus populäre Wolff Helmhard Freiherr von Hohberg in seiner 1701 erschienenen Georgica Curiosa Aucta, dass das Sterben durch die Seuchen eine Peitsche sei, mit welcher der „beleidigte“ Gott auf die „unbereuten“ und immer wiederkehrenden Sünden der Menschen reagiere. Ähnliche Ansichten gab es über das Auftreten von Bränden, Hochwasser, Hagelschlag usw.; auch diese seien Zeichen des göttlichen Zorns. Und man empfahl, dies dahin gehend zu deuten, dass man künftig mehr beten und ein Gott gefälligeres Leben führen sollte.

So wurde die Idee, sich gegen die materiellen Folgen von Schadensfällen durch Versicherungsverträge absichern, zunächst aus religiöser Furcht von vielen Schriftstellern aus dem Zeitalter des Kameralismus [16. bis 18. Jahrhundert] heftig abgelehnt.

Marlene Dietrich in Ihrer bekanntesten Filmszene aus den Film, "Der Blaue Engel". Sie wusste damals schon, was ihre Beine wert sind.

Elisabeth Taylor ließ ihre ausdrucksvollen Augen hoch versichern.

Man meinte, dass Versicherungsverträge sich gegen Gottes Ratschluss stellen. Dies bewirke, dass damit Gottes Zorn noch mehr angefacht würde, was wiederum zu noch größeren Unglücksfällen führen könnte. Auf Grund dieser Erwägungen lehnte der barocke Wissenschaftler Eberhard von Weihen

im Jahr 1609 die Einführung von Feuerversicherungen ab. Ähnlich schrieb der recht aufgeklärte Kameralist Johann Heinrich Jung in seinem Lehrbuch von der „Staats-Polizey-Wissenschaft“ [1788], „die Rüstkammer des Allmächtigen ist reich genug an Werkzeugen; wenn man sich gegen das eine schützt, so bleiben ihrer doch noch genug übrig, gegen die man sich nicht schützen kann. Wenn der Knabe eine Ruthe zerbricht, so lächelt der Vater, und macht wieder eine andre.“

Auch Johann Friedrich von Pfeiffer empfahl 1777 sich in "vernünftiger Gelassenheit" zu üben, statt Versicherungsverträge abzuschließen.

Sogar der berühmte österreichische Kameralist Johann Heinrich Gottlob von Justi lehnte Lebensversicherungen ab, weil sich das Leben ohnedies in Gottes Hand befinde. Immerhin ließ er aber Versicherungsverträge für christliche Seeleute zu, welche von Mohammedanern gefangene Matrosen mittels Lösegeldzahlungen freikaufen sollten, damit diese nicht ihrem christlichen Glauben abschwören mussten.

Trotz dieser religiösen und abergläubischen Bedenken gelang es dem Versicherungswesen, sich allmählich auf der ganzen Welt, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, durchzusetzen.

Ihr Verhältnis zu Geld wirkt sich immer auf Ihrem Kontostand aus! TRUST-Financial-Personal-Trainer hilft! Jetzt zur Finanzwissenserweiterung anmelden oder anrufen [089-550 79 600]!

.........................................................................................QR Code