41. Woche | 2011 -Karriere mit Stil - Magazin! Facebook hat sich vom Treff ehemaliger Studenten zu einem vielfältigen Mini-Kosmos entwickelt. Hier einige Tipps die helfen, Flops zu vermeiden und vieles richtig zu machen. Über 650 Millionen Nutzer weltweit sind auf Facebook.
Facebook ist am besten mit dem Model eines Marktplatzes zu vergleichen: Auch dort trifft man persönlich bekannte Menschen und tauscht sich mit ihnen über unterschiedlichste Themen aus. Manches wird leise geflüstert, anderes laut in die Menge posaunt. Ähnliche Verhaltensregeln empfehlen sich auch für Facebook.
Zugangsberechtigung für Facebook ist ein Konto, das jeder Nutzer nach der kostenfreien Registrierung erhält. An dieses Konto ist ein Profil gekoppelt, das als virtuelle Visitenkarte dient. Über das Profil können sich Nutzer vernetzten und zu Freunden avancieren, die ein erweitertes Zugriffsrecht auf das Profil des anderen besitzen. Wesentlicher Bestandteil jedes Profils ist die Pinnwand, auf der ein Nutzer in kurzen Beiträgen, Postings, seine aktuelle Lage beschreiben oder auf Fundstücke aus dem Netz hinweisen kann. Eine Übersicht aller Postings präsentiert Facebook nach dem Einloggen auf der personalisierten Startseite. Neben Profilseiten existieren offizielle Seiten [von Firmen] sowie
Gruppenseiten, die zur Diskussion über unterschiedlichste Themen einladen. Durch kleine Anwendungen kann ein User sein Profil aufrüsten. Sehr beliebt sind Applikationen, die mit anderen Netzwerken wie Xing verbinden.
Richtig registrieren Bei der Anmeldung keine Fantasie- oder Spitznamen, sondern den realen Namen verwenden - nur so nehmen andere Nutzer den Neuling ernst und stimmen der Freundschaftsanfrage zu. Facebook bietet bei der Registrierung an, das persönliche Adressbuch zu durchleuchten und alle Bekannten einzuladen. Von dieser Option ist abzuraten, da nicht jeder mit Facebook ungefragt zu tun haben will. Wer die Suchroutine nutzt, um potenzielle Freunde schneller zu finden, sollte bedenken, dass der Dienst die Kontaktdaten speichert - unter www.facebook.com/contact_importer/remove_uploads.php kann man sie löschen.
Profil gestalten
Wer sich erfolgreich bei Facebook vernetzen will, soll sich ein aussagekräftiges Basisprofil zulegen. Angaben zu Lieblingsmusikern und - filmen vermitteln einen persönlichen Eindruck, ohne allzu viel preiszugeben. Von Vorteil ist ein neutrales Business Porträtbild. Vorsicht ist bei detaillierten Adresse- und Geburtsdaten geboten - diese könnten missbraucht werden. Minimalangaben [Geburtstag ohne Jahreszahl, Wohnort ohne Straße] reichen meistens aus, seitdem es handelt sich um eine Firma.
Privatsphäre sichern In den Grundeinstellungen von Facebook ["Konto", "Privatsphäre-Einstellungen"] kann jeder Nutzer genau definieren, wer was sehen und kommentieren darf. Empfehlenswert ist die Option "Benutzerdefiniert", die es erlaubt, jedes Feld des Profils individuell zu sperren. Einige Daten soll man für alle Nutzer freigeben, da man sonst nicht gefunden wird - alle anderen Bereiche sollen nur für Facebook-Freunde offenhalten.
Freunde verwalten
Freundschaftsanfragen von Fremden ohne Anschreiben sind generell abzulehnen. Für den Fall, dass sich Nutzer melden, die man nur ungern in den virtuellen Freundeskreis aufnehmen mag [z. B. alte Arbeitskollegen], empfiehlt es sich, die Gesamtgruppe aller Freunde in mehrere Untergruppen einzuteilen. Anschließend kann man über die "Privatsphäre-Einstellungen" definieren, dass zum Beispiel die Gruppe "Kollegen" nur ein begrenztes Leserecht genießt.
Statusmeldungen
Generell tauchen Statusmeldungen auf den Pinnwänden aller vernetzten Freunde auf. Zeitgenossen, die mit ihren Einträgen allzu sehr nerven, kann der User über den "Verbergen"-Button [am Ende einer jeder Nachricht] aus der Übersicht dauerhaft ausblenden.
Beiträge kommentieren
Einfach Zustimmung zu einem Eintrag kann jeder Nutzer über den "Gefällt mir"-Button unterhalb einer jeden Nachricht kundtun. Wahlweise kann er eine Meldung auch unmittelbar kommentieren.
Beiträge teilen
Besonders interessante Meldungen eines Freundes möchte man unter Umständen mit anderen teilen. Über den "Teilen"-Button kann man die Nachricht auf die eigene Pinnwand kopieren.
Facebook-E-Mail
Sehr persönliche Botschaften zwischen einzelnen Nutzern können - wie eine E-Mail - als Facebook-Nachricht versandt werden.
Anwendungen
Die Auswahl an Applikationen von Drittanbietern, die das Facebook-Profil erweitern, ist enorm. Die Miniprogramme verlangen Zugriff auf Profildaten. Bei jeder Installation ist sehr genau darauf zu achten, welche Abfragen die Applikation ankündigt. Im Zweifelsfall sollte man von einer Nutzung absehen.
Facebook per Handy
Für viele Handys bietet Facebook eine mobile Variante seines Angebotes an, sodass man den eigenen Status auch unterwegs ändern kann.
Tipp
Zur Vermeidung ungeahnter Kosten sollte man einen Datentarif buchen.
Konto löschen
Jeder Nutzer kann sein Profil unter www.facebook.com/deactivate.php vorrübergehend außer Kraft setzten - alle persönlichen Daten bleiben dabei gespeichert. Wer sein Konto endgültig löschen möchte kann sich unter https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account abmelden. Einsteigern erscheint die Startseite von Facebook unübersichtlich. Wichtige Anwendungen erschließen sich erst nach längerer Einarbeitung.
Persönlicher Profilbereich
Die Schaltfläche mit dem eigenen Porträtbild führt unmittelbar zur persönlichen Seite - von hier aus kann der Nutzer alle eigenen Einträge verwalten.
Navigationsleiste
Über die Leiste am Rahmenrand kann der Nutzer die Ansicht der Pinnwand ändern und so zum Beispiel persönliche Nachrichten oder Fotoalben aufrufen.
"Freunde online"
Ein Grüner Punkt am Namen eines Freundes zeigt an, dass dieser im gleichen Augenblick bei Facebook aktiv ist und ggf. für einen Chat bereitsteht.
Statussymbole
Eine kleine rote Markierung an den drei Icons direkt neben dem Facebook-Logo zeigt an, dass neue Freundschaftsanfragen, persönliche Nachrichten oder auch Statusmeldungen vorliegen.
Facebook-Suchfenster
Ähnlich wie bei Google besitzt auch Facebook eine Eingabemaske - über diese kann der Nutzer nach Personen, Gruppen oder auch Seiten innerhalb des Netzwerks suchen.
"Was machst du gerade?"
Über das Eingabefenster kann der User seine aktuelle Gefühlslage vermelden, das Weltgeschehen kommentieren oder auch Fotos, Videos und Links im Web präsentieren.
Pinnwand
In der Standardansicht zeigt das große zentrale Element in der Mitte die neusten Statusmeldungen aller vernetzten Freunde an. Darin können auch Fotos, Videos oder Links eingebunden sein. Gefallen kann ein Nutzer über den "Gefällt mir"-Button bekunden, wahlweise kann er einen Eintrag auch kommentieren. Abhängig von der Wahl der Grundeinstellungen können andere "Freunde" eine solche sich entwickelnde Diskussion verfolgen und eigene Kommentare anfügen.
Kontozugang
Die sehr unscheinbare "Konto"-Schaltfläche in der rechten oberen Ecke führt zu den sehr wichtigen Basis- und Datenschutzeinstellungen sowie zur Hilfe.
Veranstaltungskalender
Facebook informiert in diesem Bereich über reale und virtuelle Events, zu denen eine Einladung vorliegt. Geburtstage von Freunden werden hier ebenfalls angekündigt. Mit einem Klick kann man Glückwünsche übermitteln.
Vorschlagsarena Auf Basis eigener Berechnungen präsentiert Facebook in diesem Bereich eine Auswahl an Seiten und Personenprofilen, die der Nutzer unter Umständen kennen bzw. mögen könnte.
Chat
Jeder Nutzer kann sich in Echtzeit mit anderen Mitgliedern unterhalten - das Chat-Fenster am unteren Rand kann man zuklappen.
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