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Diese Frage stellt sich jeder, der eine Versicherung abschließen möchte.
Das ist bei einer Sachversicherung wie z.B. der Privaten Haftpflicht noch relativ einfach, die Leistungen zu prüfen, das verhält sich in einer Lebens- und Krankenversicherung vollkommen anders.

Hier ist wichtig, wie sich ein Unternehmen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird. Das zuverlässig vorherzusagen ist nicht möglich. Die Ratings versuchen eine Bewertung, zumindest einen Anhaltspunkt zu geben. Dabei ist jedes Rating anders, und gerade die Rennlisten in manchen Wirtschaftsmagazinen sorgen für mehr Verwirrung als Klärung, da sie sich häufig gegenseitig widersprechen. Grund dafür sind die unterschiedlichen Maßstäbe, die zur Bewertung herangezogen werden, die häufig berechtigten Anlass zur Kritik geben. Michael Franke, Hauptgesellschafter des auf Produkt- und Unternehmensbewertungen spezialisierten Unternehmens Franke & Bornberg, erklärte dies in einer Publikation so:

“Rating-Agenturen greifen in der Regel auf allgemein verfügbare Daten zurück, etwa Geschäftsberichte. Ob diese Zahlen all das verraten, was für ein seriöses Ranking an Informationen wichtig ist, zweifeln viele Experten an. So könnten etwa Verwaltungskosten hin- und hergeschoben und Abschluss kosten durch die Vertriebspolitik ´gestaltet´ werden. Zudem haben Unternehmen, wie es so schön heißt, "Bilanzierungsspielräume".

Für den Laien sind diese Bewertungskriterien der Ratings nicht nachvollziehbar oder sogar irreführend. So landen beim map-Report durch Kombination von Unternehmens- und Produkt-Kennzahlen Versicherer vorn, die sehr viel versprechen. Bei der Zeitschrift FinanzTest der Stiftung Warentest kritisieren die Fachleute besonders die Kennzahl “Gleichmäßigkeit des Vertragsverlaufes”. Diese führe dazu, dass Unternehmen benachteiligt werden, die einen hohen Schlussgewinn ausschütten. Im Umkehrschluss lässt sich sogar zeigen, dass durch eine Senkung der Überschussbeteiligung ein besseres Rating erzielbar wäre.

“Zahlreiche Ratings verwenden Kennzahlen ohne Berücksichtigung der Bestandszusammensetzung, etwa dem Anteil von Risiko- und Kapitalbildenden Lebensversicherungen”, bestätigt Franke. Das kann zu kuriosen Ergebnissen führen. Etwa, dass ein Unternehmen zu einem Top-Anbieter bei kapitalbildenden Lebensversicherungen gekürt wird, dass dieses Produkt gar nicht anbietet.

Fazit
“Auf ein Top-Rating oder einen ersten Platz allein sollte sich keiner verlassen”, rät Versicherungsexperte Franke, von der Ratingagentur Franke & Bornberg.


Ratingagenturen und ihre Bewertungsmaßstäbe!



FinanzTest erstellt ein gemischtes Unternehmens- und Produktrating auf Basis externer Unternehmens- und Produktdaten. Die ausgewählten Daten sollen Aussagen darüber liefern, ob die Versicherer künftig in der Lage sein werden, ihre Renditeprognosen einzuhalten [z.B. Lebensversicherungen].
Vorzüge
Konkrete Orientierungshilfe für den Verbraucher
Schwächen
Bewertungsmethoden werden ständig geändert, Ratings damit häufig angreifbar, unterschiedliche Struktur des Geschäfts eines Versicherers bleibt unberücksichtigt, externe Experten kritisieren die Methoden der Datenbewertung.




Internes Rating für die Versicherungsunternehmen. Grundlagen für das Gesamturteil sind Geschäftsberichts- Auswertungen, interne Angaben auf Basis von Fragebögen, Interviews mit Vorstandsmitgliedern und Kundenbefragungen.
Vorzüge
Umfassendstes Rating zur Qualität eines Versicherungsunternehmens.
Schwächen
Versicherer entscheiden über Veröffentlichung, keine Aussage zur Produktqualität.




Map- report Informationsdienst vor allem für Makler und Vermittler, welche Versicherung im Sinne des “best advice” für den Kunden geeignet ist, gemischtes Produkt- und Unternehmensrating. Ermittelt werden Bilanzkennzahlen sowie die Ablaufrendite.
Vorzüge
Differenzierung nach Versicherungstarifen.
Schwächen
Kombination von Produktranking und Unternehmensranking angreifbar, die Ablaufleistungen werden nicht auf Realitätsnähe überprüft, wer viel verspricht, schneidet gut ab.




Ein reines Unternehmensrating [bei Lebensversicherungen] für Makler, Vermittler und Capital-Leser, das auf Auswertung der Geschäftsberichte basiert. Berechnet werden Kennzahlen zur Ertragskraft, Bestandsentwicklung und -festigkeit sowie Sicherheit und Eigenkapital [inkl. Quote der stillen Reserven].
Vorzüge
Konsequentes Rating, das die wirtschaftliche Stabilität eines Unternehmens bewertet.
Schwächen
Die einzelnen Kennzahlen werden für die Bewertung prozentual gewichtet [subjektiver Faktor]. Für eine zukunftsgerichtete Entscheidung reicht das Rating nicht aus.




Professor Finsinger Ratings, nachzulesen in der Wirtschaftswoche, beruhen auf extern zur Verfügung stehenden Unternehmensdaten. Ziel ist es, mit deren Hilfe die langfristige Ertrags- und Überschußkraft der Versicherer auf konstanter Basis zu vergleichen.
Vorzüge
Gute Verfügbarkeit der Daten, geringer Aufwand.
Schwächen
Wichtige Aspekte wie Sicherheitslage oder die Wachstumskraft des Unternehmens werden außer acht gelassen, Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt unberücksichtigt.


Internationale Ratings-Agenturen

Einen ganz anderen Ansatz haben die international tätigen Ratingagenturen. Diese beurteilen nicht die Produktqualität, sondern die finanzielle Sicherheit der Versicherungsunternehmen an sich.



Moody’s veröffentlicht ein Finanzkraft-Rating nur von Unternehmen, die dieses explizit in Auftrag gegeben haben.

Basis für die Ratings sind interne Daten sowie Branchen- und Unternehmensanalysen.




FITCH veröffentlicht ein Finanzkraft-Rating und hat hierzu alle deutschen Versicherer auf Basis der öffentlich zugänglichen Daten bewertet. Einige Unternehmen haben ein internes Rating in Auftrag gegeben, durch das eine genauere Beurteilung möglich ist.

Basis für die Rating auf internen Daten sind Gespräche mit der Unternehmensleitung, 60 Prozent quantitative und 40 Prozent qualitative Daten.




Standard & Poor’s veröffentlicht ein Unternehmens-Rating nur von Unternehmen, die dieses explizit in Auftrag gegeben haben.

Basis für die Ratings sind interne Daten zu Geschäftsprofil, Kapitalanlagen, Liquidität, Strategie, Ertragskraft, finanzielle Liquidität sowie Branchenanalysen.

Widersprüchlicher können Auswertungen nicht sein! Ein TRUST-Versicherungsexperte hat langjährige Erfahrung, dass ist die einzige die zählt.

Wir alle haben ein persönliches finanzielles Verhaltensmuster, welches tief und unbewusst in unserem Unterbewusstsein verankert ist. TRUST-Financial-Personal-Trainer hilft! Jetzt zur Finanzwissenserweiterung anmelden oder anrufen [089-550 79 600]!

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