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Richtig abgesichert an den Start gehen! Ein Haus ist eine Anschaffung fürs Leben und kostbar.

Dafür wird gespart - jeder Raum bis ins kleinste Detail geplant. Der Traum vom Eigenheim ist schnell ausgeträumt, wenn der Bauherr nicht richtig versorgt ist. Mit Baubeginn ist er für Schäden, die auf der Baustelle entstehen, verantwortlich. Das können Schäden am Gebäude selbst sein oder Personen, die auf der Baustelle zu Schaden kommen.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, welcher Versicherungsschutz Sie bei Baubeginn und während der Bauphase brauchen und welche Absicherungen bei Fertigstellung des Hauses und bei Einzug wichtig sind.

Zur Risikovorsorge gehört es, eigenverantwortlich zu handeln. So sollte nach dem Hochwasserschutzgesetz in überschwemmungsgefährdeten Gebieten nicht neu gebaut werden. Informationen zu überschwemmungsgefährdeten Gebieten liegen bei den Gemeinden bzw. den zuständigen Wasserbehörden vor. Entsprechende Karten sind in vielen Bundesländern über das Internet zugänglich.

Welche Absicherungen vor- während- und nach der Bauphase wichtig sind
Bauherren-Haftpflichtversicherung
Bauleistungsversicherung [auch Bauwesenversicherung]
Bauhelfer-Unfallversicherung
Feuer-Rohbau-Versicherung
Glasversicherung
Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke
Restschuldlebensversicherung
Absicherungen nach Fertigstellung

Die rechtsverbindlichen Bestimmungen entnehmen Sie bitte den Versicherungsbedingungen des Versicherers.

Die verschiedenen Versicherungsarten können nur angeschnitten werden. Die TRUST-Versicherungsexperten sind für weitere Fragen da.


Bauherrenversicherungen!


Der Bauherr haftet in vielen Fällen schon während der Bauphase! Hier die wichtigsten Informationen, die in dieser Phase wichtig sind.

Bauherren-Haftpflichtversicherung
Viele Bauherren fragen sich, wieso sie eine zusätzliche Haftpflichtversicherung brauchen, wo sie den Bau nicht selbst durchführen, sondern den Architekten mit der Planung, Statik und Bauleitung, die Bauunternehmer und die Bauhandwerker mit der Bauausführung beauftragen. Ab dem ersten Spatenstich an haftet der Bauherr für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Bauobjekt anderen Personen zugefügt werden. Wird ein Passant von umstürzenden oder herabfallenden Teilen verletzt, das Nachbarhaus beschädigt, ein Auto zertrümmert oder fällt ein Kind in eine Baugrube, hat der Bauherr für den Schaden aufzukommen.

Der Bauherr muss sich persönlich um die Baustelle kümmern. Er hat keine Pflicht zu ständigen Anwesenheit, wohl häufigen Stichproben. Kommt er dem nicht nach und entgeht ihm dadurch ein gefahrenreicher Zustand, so hat das seine Haftung zur Folge. Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung bietet umfassenden Schutz gegen das Risiko von Haftungsansprüchen Dritter und sollte unbedingt vor Beginn der Bauarbeiten abgeschlossen werden. Die Absicherung kostet etwa ein Promille der Bausumme und schützt vom Baubeginn bis zur Abnahme. Die Deckungssumme sollte mindestens zwei bis drei Millionen Euro Pauschal für Personen- und Sachschäden betragen.

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Feuer-Rohbau-Versicherung

Schon bevor das Haus fertig ist, kann einiges passieren. Gegen Schäden durch Brand, Blitzschlag oder Explosionen soll sich der Bauherr extra versichern. Viele Banken geben ohne diese Absicherung keinen Kredit. Das Risiko, dass der Rohbau abbrennt, ist mit einer Feuerversicherung versicherbar. Da eine Wohngebäudeversicherung in der Regel eine Feuerversicherung für den Rohbau einschließt, empfiehlt es sich, sie bei Baubeginn abzuschließen.

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Bauleistungsversicherung

Die Durchführung eines Bauvorhabens erfolgt weitgehend unter freiem Himmel und auf unbekanntem Grund und Boden. Vor allem das Wetter kann einem beim Bauen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen. Ein Sturm reißt das Mauerwerk ein oder Unbekannte zertrümmern Installationen - schon gleicht der halb fertige Bau einer Ruine. Hier springt die Bauleistungsversicherung ein.

Versorgt sind alle Bauleistungen, Baustoffe und Bauteile für den Roh-, Aus- oder Umbau des im Versicherungsschein bezeichneten Gebäudes gegen unvorhersehbar eintretenden Schäden [z. B. ungewöhnliche Witterungseinflüsse, mutwillige und vorsätzliche Beschädigung von Bauteilen durch Unbekannte, fahrlässiges Handeln von Bauarbeitern].

Daneben kann der Diebstahl von fest eingebautem Material versorgt werden. Versicherungsschutz besteht für die gesamte Bauzeit, in der Regel nicht länger als 12 bis 24 Monate. Die Prämienhöhe der Absicherung richtet sich nach der Bausumme. In der Regel wird ein Selbstbehalt von zehn Prozent, mindestens von 250.00 Euro je Schadenfall vereinbart.

Schäden durch Unwetter kann durch aufmerksame Verfolgung von Wetterberichten und frühzeitige Vorbereitungen auf Unwetter vorgebeugt werden, z.B. durch die Bereitstellung von Pumpen gegen die Überflutung von Baugruben und zusätzliche Verankerung der Baugerüste gegen Sturm.

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Bauhelfer-Unfallversicherung
Nachbarschaftshilfe ist beim Bauen oft selbstverständlich. Helfen Verwandte, Freunde oder Nachbarn beim Bauen mit, hat sie der Bauherr bei der Berufsgenossenschaft anzumelden, unabhängig davon, ob sie unentgeltlich oder gegen Bezahlung arbeiten. Je nach Umfang der Arbeiten fallen dafür Beiträge an. Die Helfer sind gesetzlich unfallversichert, auch wenn der Bauherr die Anmeldung vergisst.

Dieser automatische Schutz gilt nicht für den Bauherrn und den Ehepartner, da sie als Unternehmer gelten. Sie sollen eine private Bauhelfer-Unfallversicherung abschließen - diese zahlt unabhängig von gesetzlichen Leistungsansprüchen und sichert Sie und alle, die freiwillig helfen, finanziell ab, wenn etwas passiert.

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Glasversicherung

Wenn am Bau viele und große Glasflächen vorhanden sind, ist eine separate Glasversicherung wichtig. Normalerweise deckt die Bauleistungsversicherung das Glasbruchrisiko. Jede zerschlagene Scheibe gilt als einzelner Schaden. Fällt auch jedes Mal die obligate Selbstbeteiligung an. Je höher der vereinbarte Eigenanteil und je mehr Scheiben am Bau, desto sinnvoller ist eine Glasversicherung.

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Der Versicherer leistet Entschädigung für versorgte Sachen, die durch Bruch [zerbrechen] zerstört oder beschädigt werden. Versichert sind in der Regel Scheiben, Platten und Spiegel aus Glas, Glasbausteine und Profilbaugläser, Lichtkuppeln aus Glas oder Kunststoff.

Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke
Bei einem unbebauten Grundstück ist der Eigentümer dafür verantwortlich, dass Dritte keinen Schaden nehmen. Die Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke haftet, wenn der Eigentümer z. B. im Winter seine Streupflicht vernachlässigt. Diese Versicherung macht nur Sinn, wenn der Baubeginn noch nicht fest steht oder keine Bebauung geplant ist.

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Restschuldlebensversicherung

Wer baut, macht meistens Schulden und nehmt einen Kredit auf. Verstirbt der Hauptverdiener während der Laufzeit des Darlehens, bleibt die Familie mit einem Schuldenberg zurück, der unter Umständen zum Verkauf des Hauses zwingt. Diesem Risiko kann man mit Restschuldlebensversicherung vorzubeugen.

Bei dieser speziellen Art der Risiko-Lebensversicherung wird eine abnehmende Absicherungssumme über die gesamte Laufzeit vereinbart. Versorgt ist immer nur das jeweils abzuzahlende Restdarlehen.

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Hochwasser, Überschwemmung und Starkregen
Das Risiko von Hochwasser und Überschwemmungen betroffen zu werden, ist größer als man annimmt. Auch abseits von Flüssen, die über die Ufer treten, kann auch Starkregen zu verheerenden Überschwemmungen führen. Versorgt werden diese Risiken und Schäden durch eine Elementarschadenversicherung. Diese kann zusätzlich zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden. Wie stark Ihr Haus überschwemmungsgefährdet ist, können Sie bei Ihrer Gemeinde, den zuständigen Wasserbehörden sowie bei Ihrem TRUST-Spezialisten erfragen.

Hinweise, wie Sie sich bei einer Überschwemmungsgefährdung schützen können, erhalten Sie bei Ihrem TRUST-Berater. Vorsorgemaßnahmen können sein:
Bauliche Maßnahmen, z. B. Abdichten der Gebäudeöffnung,
Angepasste Nutzung und Ausstattung, z. B. Verzicht auf Hobby-, Büro- oder Partyraum
....im Keller
Sorgfältige Vorbereitung und richtiges Verhalten im Überschwemmungsfall, z. B. Sicherung
....von Fahrzeugen und die Dokumentation von Schäden.
Gegen Rückstau, wenn die Kanalisation überlastet ist und Wasser ins Gebäude fließt, können Sie sich mit einer Rückstausicherung [z. B. Rückstauklappe oder Hebeanlage] schützen.

Blitz und Donner
Rund 1.7 Millionen Blitze schlagen durchschnittlich im Jahr in Deutschland ein. Seit 1992 hat sich die Zahl der registrierten Blitze verdoppelt. Da die Haushalte heute viel stärker technisiert und die Geräten empfindlicher sind als früher, steigt die Wahrscheinlichkeit, von einem Überspannungsschaden betroffen zu werden, stetig an. Beschädigt werden Computer, Faxgeräte, Fernseher oder Waschmaschinen aber auch Telefon- und Heizungsanlagen und elektronische Anlagen, die z.B. für die Steuerung von Markisen oder Jalousien verwendet werden.

Gegen Überspannungsschäden durch Blitz können Sie sich mit einer Wohngebäude- bzw. Hausratsversicherung versichern. Manche Schäden kann auch der Versicherer nicht ersetzen, wenn Daten [Fotos oder wichtige Dokumente] auf einem Computer nach einem Überspannungsschaden durch Blitz unwiederbringlich verloren gehen. Deshalb ist es sinnvoll, sich mit einer Versicherung und mit entsprechender Technik gegen Überspannungsschäden zu schützen.

Neben dem Einbau eines äußeren Blitzschutzes am Gebäude [Blitzableiter] bieten auch Feinschutzgeräte einen ersten Schutz gegen Überspannungsschäden. Diese können einzelnen elektronischen Geräten, wie Computer oder Stereoanlagen vorgeschaltet werden und sind im Elektrofachhandel erhältlich. Bisher gibt es nur wenige Geräte mit einem integrierten Feinschutz.

Fragen Sie beim Kauf danach!
Wer umfangreiche Sicherheit für alle elektronischen Geräte möchte, der sollte entsprechende Sicherungstechnik in die Elektroinstallation einbauen lassen. Der Einbau sollte nur von Fachbetrieben ausgeführt werden. Am besten ist es dies schon in der Planungsphase des Hausbaus zu berücksichtigen. Ein wirksamer Überspannungsschutz ist für ein Einfamilienhaus ab ca. 600.00 - 1.000.00 Euro zu realisieren.

Wasserleitungen - rechtzeitig Vorsorge treffen
Von einem Leitungswasserschaden kann jeder in seinen eigenen vier Wänden betroffen werden, egal ob es sich um ein neues oder um ein älteres Gebäude handelt. Insgesamt werden den Versicherern jährlich rund 1.5 Millionen Leitungswasserschäden gemeldet. Grund genug, die Rohrleitung von Zeit zu Zeit zu überprüfen. Versorgt sind Leitungswasserschäden im Rahmen der Wohngebäude- und Hausratversicherung, dringt aber durch eine undichte Stelle Wasser in die Wohnung ein, sind die Schäden oft mit viel Aufwand, Schmutz, Unannehmlichkeiten hohen Kosten verbunden.

Mit einfachen Maßnahmen können Sie Leitungswasserschäden reduzieren oder ihr Ausmaß minimieren. Achten Sie darauf, dass im Bereich des Trinkwasseranschlusses - meist direkt nach dem Wasserzähler - ein Filter montiert wird. Dieser verhindert, dass Schmutzpartikel aus der Hauptversorgungsleitung in Ihre Gebäudeinstallationen gelangen. Solche Einspülungen können Auslöser für spätere Schäden werden. Absperreinrichtungen, wie Ventile oder Hähne, sollten eindeutig beschriftet werden und stets zugänglich und funktionsfähig sein, damit sie im Schadenfall zugedreht werden können. Hähne, die hinter einer verschlossenen Tür im Hausanschlussraum oder in einem abgesperrten Keller liegen, sind im Schadenfall nicht erreichbar und daher nutzlos.

Beachten Sie, dass die Wahl des geeigneten Installations- und Rohrmaterials von grundlegender Bedeutung für die dauerhafte Funktionssicherheit Ihrer Anlagen ist. Nicht jeder Werkstoff eignet sich für das an Ihrem Wohnort vorhandene Trinkwasser. Verschiedene Materialzusammensetzungen der Rohre und Bauteile in Kombination mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften des Trinkwassers können bereits nach kurzer Zeit zu schweren Schäden führen. Lassen Sie sich in der Planungsphase Ihres Hauses von Ihrem örtlichen Trinkwasserversorger und Ihrem Installationsbetrieb beraten und die Einsatzmöglichkeiten und -einschränkungen der einzelnen Rohrsysteme aufzeigen.

Sturm und Regen
Unwetter und Stürme haben in den letzten Jahren ständig zugenommen. Allein der Sturm "Kyrill“ hat im Jahr 2007 in Deutschland Schäden in Höhe von rund 2.4 Milliarden Euro angerichtet. Gegen Schäden, die ein Sturm [ab Windstärke acht] an und in Ihrem Gebäude anrichtet, können Sie sich mit einer Hausrat- und Wohngebäudeabsicherung versorgen. Die Unwetter sind unabwendbare Naturereignisse, die niemand verhindern kann, Sie können helfen die Schäden an Ihrem Eigentum möglichst gering zu halten.

Laut Gesetz hat jeder Hausbesitzer dafür zu sorgen, dass sein Gebäude in einem verkehrssicheren Zustand ist. Sie sollten regelmäßig das Dach z.B. auf fehlende oder beschädigte Dachziegel und Dachplatten überprüfen. Auch die Befestigungen von Blitzableitern, Antennen- und Solaranlagen sind regelmäßig zu kontrollieren. Mängel sollten unverzüglich von einem Fachmann behoben werden. Bäume auf dem Grundstück sollten rechtzeitig zurückgeschnitten und auf Fäulnisbefall überprüft werden.

Kommt ein Sturm auf, schließen Sie am besten Fenster, Türen, Luken, Lichtkuppeln und Fensterläden. Denken Sie daran, Markisen aufzurollen. Reinigen Sie verstopfte Abläufe [Regenrinnen], damit das Regenwasser abfließen kann und überprüfen Sie, ob die Rückstausicherung funktionstüchtig ist.

Sind Sie von einem Sturmschaden betroffen, dokumentieren Sie die Schäden und melden Sie sie umgehend Ihrem TRUST-Betreuer. Er wird Sie bei der Schadenregulierung mit Rat und Tat unterstützen.


Absicherungen nach Fertigstellung!


Wichtig bei Vertragsabschluss! Um eine Unterversicherung zu vermeiden, achten Sie darauf, dass Ihr Vertrag einen Verzicht auf Unterversicherung enthält.

Traumhaus fertig! Jetzt schützen! Absicherungen während der Wohnphase
Wohngebäudeversicherung
Hausrat-Versicherung
Privathaftpflicht-Versicherung
Haftpflichtversicherung [für Haus- und Grundbesitzer]
Öltankversicherung [Gewässerschaden-Haftpflicht]
Elementarschadenversicherung
Risiken minimieren
Sicherheit

Beim Abschluss dieser Absicherungen ist es hilfreich, dem Versicherer die zur Bewertung des Gebäudes erforderlichen Dokumente vorzulegen. Diese Baudokumentation, die der Bauherr zum Beispiel als Gebäudepass bei der Bauabnahme bzw. -übergabe erhält, sollte Angaben enthalten über
Lage des Gebäudes [z.B. Anschrift, Entfernung zu Gewässern und Geländeform]
Gebäudetyp [z.B. Geschosszahl einschließlich Keller, Höhe und Wohnfläche]
Bauart [z.B. Baustoffe und -konstruktion von Tragwerken, Außen- | -Gebäudetrennwände,
:::Geschossdecken und vom Dach [Form, Aufbau und Aufbauten]
Innenausbau [z. B. Baustoffe und Ausführung von Decken- | Wandbekleidung, Fußboden,
:::Fenster, Türblatt | Türrahmen]
Haustechnische Installation wie Strom, Heizung, Sanitär und Wasser [z.B. Anordnung, Ausführung, Anschlüsse, Werkstoffe] Nicht am falschen Ende sparen! Haus- oder Wohnungseigentümer müssen besonders in den ersten Jahren knapp kalkulieren.
Nicht versicherte Risiken können im Schadenfall schnell zu einem finanziellen Desaster führen.


Eigenheim absichern!

Ein Eigenheim, Wohnung oder Haus ist nach Fertigstellung in eigenen Interesse von Außeneinwirkungen zu schützen.


Wohngebäudeversicherung

Auch das solideste Haus oder Wohnung kann Schaden nehmen. Ein heftiger Sturm deckt das Dach ab - Regen und Hagel dringen ins Dachgeschoss, Wasser fließt durch Decken und Wände. Nach einem Zimmerbrand ist die Holzdecke zentimeterdick mit Ruß bedeckt und muss ersetzt werden. Bei solchen Feuer-, Leitungswasser und Sturmschäden tritt die Wohngebäudeversicherung ein. Die Versicherungssumme richtet sich nach dem Wert des Hauses. Um eine Unterversicherung zu vermeiden ist es empfehlenswert, das Haus zum gleitenden Neuwert zu versichern.

Dann werden Versicherungsschutz und Beitrag automatisch den Veränderungen der Baupreise angepasst. Im Schadenfall wird der Schaden voll ersetzt. Alternativ dazu bieten einige Versicherer den Abschluss einer Gebäudeversicherung auf der Basis des neu entwickelten Wohnflächenmodells an. Das Haus wird nach Typ und Ausstattung eingestuft, die Prämie wird pro Quadratmeter Wohnfläche festgelegt.

Der Versicherungsschutz bei der Wohngebäudeversicherung wird meist im Paket angeboten. Die einzelnen Gefahren können auch separat versorgt werden. Viele Versicherer bieten darüber hinaus die Absicherung weiterer Elementarschäden wie z. B. durch Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben oder Erdrutsch an, die dann gesondert vereinbart werden.

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Hausratversicherung, Halb und Gut absichern

Mit einer Hausratversicherung kann die gesamte Habe gegen Einbruchdiebstahl, Raub, Vandalismus, Brand, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser, Sturm und Hagelschäden versichert werden.

Erstattet wird stets der Wiederbeschaffungswert der zerstörten oder gestohlenen Sachen – auch wenn diese geliehen sind. Bei beschädigten Sachen werden die Reparaturkosten ersetzt [zuzüglich einer evtl. Wertminderung], höchstens der Wiederbeschaffungspreis.

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Privat-Haftpflichtversicherung

Wer baut, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er für die Schäden aufkommen muss, die er anderen unvorsichtig und unbeabsichtigt zufügt.

Egal wo Sie wohnen, in einer Mietwohnung, einer Eigentumswohnung oder in einem Einfamilienhaus: Risiken gibt es überall. Schadenersatzansprüche drohen, wenn zum Beispiel ein Besucher in Ihrer Wohnung auf dem glatten Boden ausrutscht oder ein Passant vor Ihrem Haus wegen Glatteis stürzt.

Als Haus- oder Wohnungseigentümer haben Sie darauf zu achten, dass sich Haus oder Wohnung in einem einwandfreien Zustand befinden, so dass niemand gefährdet wird. Viele unterschätzen die möglichen Gefahren: Der nicht fachmännisch befestigte Blumenkasten löst sich und beschädigt ein geparktes Auto oder die selbst angebrachte Deckenlampe fällt herunter und verletzt einen Besucher.

Gegen solche Schadensersatzansprüche schützt Sie eine private Haftpflichtversicherung. Mitversichert sind der Lebenspartner und minderjährige unverheiratete Kinder. Nicht versichert sind Schäden, die Sie selbst oder mitversicherte Personen erleiden.

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Bei Vermietung, Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht!

Eine lose Gehwegplatte, vereiste Bürgersteige oder herabfallende Dachziegel können Passanten gefährden und verletzten. Für diese Schäden kommt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung auf. Erforderlich ist diese Versicherung für alle, die ihre Immobilie vermieten. Wer sein Haus selbst bewohnt und eine Privat- Haftpflicht hat, braucht diese Versicherung nicht.

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Öltank - Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung
Aus zahlreichen Schadenfällen ist bekannt, was es bedeutet, wenn Öl aus undichten Tanks entweicht und das Grundwasser verseucht. Schon wenn beim Befühlen durch das Tankfahrzeug geringe Mengen Öl ins Erdreich sickern, kann der Austausch des Erdreichs hohe Kosten verursachen. Deshalb sollte jeder, der mit Öl heizt, unbedingt eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung [auch Öltankversicherung genannt] abschließen, die für solche Schäden aufkommt.

Tipps, wie Heizöl sicher in Tankanlagen gelagert werden kann, erhalten Sie bei Ihrem TRUST-Spezialisten; Heizöltanks sollten gegen Aufschwimmen, Überflutung und gegen Beschädigung durch Treibgut gesichert sein.

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Elementarschadenversicherung | Schutz gegen Naturgefahren
Gebäudeeigentümer können sich in der Regel über eine Elementarschadenversicherung gegen die Folgen von Naturereignissen, wie Überschwemmung [auch durch Starkregen], Erdbeben, Erdsenkung oder Lawinen versichern. Dabei wird Die Elementarschadenversicherung als Erweiterung zur Wohngebäude- bzw. Hausratversicherung angeboten. Im Schadenfall trägt der Versicherte einen geringen Teil der Kosten selber wenn eine Selbstbeteiligung vereinbart wird.

Aufgrund der klimatischen Veränderungen und der damit verbundenen Zunahme extremer Wetterereignisse hat die Bedeutung der Elementarschadenversicherung stetig zugenommen.

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Risiken minimieren!


Feuer und Rauch - unterschätzte Gefahren! Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland durch Brände, die Mehrheit von Ihnen in Privathaushalten.

Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die zur Katastrophe führen. Deshalb sollten Sie bei der Planung Ihres Hauses auf einen wirkungsvollen Schutz gegen Feuer achten.

In jeden Haushalt gehört ein stets gut erreichbarer Feuerlöscher. Zusätzlich sollten Sie mindestens auf jeder Etage einen Rauchmelder installieren. Nicht eingesetzt werden sollten Rauchmelder in Räumen, in denen Wasserdampf [z. B. Küche] oder einen hohe Staubbelastung vorkommen, da hier die Gefahr von Fehlalarmen sehr hoch ist.

Bedenken Sie: 95 Prozentaller Brandtoten fallen nicht den Flammen, sondern den giftigen Rauchgasen zum Opfer, die während der Schwelbrand Phase entstehen.

Rauchmelder retten Leben
Rauchmelder warnen rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich eine tödliche Rauchgasmenge gebildet hat. In der Regel hat man durchschnittliche vier Minuten Zeit zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann bereits nach zwei Minuten tödlich sein. Der Laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen.

Zuverlässige Rauchmelder sind im Elektro- und Sicherheitsfachhandel bereits ab 25.00 Euro erhältlich. Batteriebetriebene Rauchmelder sind die optimale Lösung zum Nachrüsten. Sie können ohne zusätzlich Kabelverlegung installiert werden. Ca. 30 Tage bevor die Batterie gewechselt werden sollen, warnt Sie ein wiederkehrender Signalton.

So genannte Funk-Rauchmelder können untereinander vernetzt werden. Der Vorteil: Mehrere Geräte sind über Funk miteinander verbunden, dadurch alarmieren sämtliche Melder mit einem akustischen Signal, sobald ein Gerät Brandrauch erkennt. Somit ist es möglich, vor einem Brand in einem weiter entfernten oder wenig genutzten Raum im Haus zu warnen. Es gibt auch netzbetriebene Rauchmelder; Voraussetzung für deren Montage ist eine 230-Volt-Stromversorgung. Mit einem Montagesockel kann ein netzbetriebener Rauchmelder auch nachträglich installiert werden. Der Austausch einer Batterie ist hier nicht erforderlich.

Egal für welche Lösung Sie sich entscheiden, achten Sie beim Kauf von Rauchmeldern auf die Qualität des Gerätes. Das VdS-Prüfzeichen steht für Sicherheit und Qualität.

Achten Sie besonders auf Rauchmelder, die dieses Zeichen tragen und sprechen Sie mit Ihrem TRUST-Spezialisten.

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Sicherheit!


Sicher in den eigenen vier Wänden! Etwa alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen.
Über ein Drittel der Einbrüche finden tagsüber statt. Etwa 30 Prozent aller Einbrüche werden am Wochenende verübt und 90 Prozent der Einbrüche finden bei Abwesenheit der Bewohner statt. Besonders beliebt bei Einbrechern ist der Einstieg in ungesicherte Fenster [Terrassen- und Balkontüren] und unzureichend gesicherte Eingangstüren. Mit geringem Aufwand können Sie die Sicherheit wesentlich erhöhen.

Mechanische Sicherung
Achten Sie bei Neu- und Umbauten auf den Einbau einbruchhemmender Türen. Der Einbruchschutz an vorhandenen Eingangstüren kann durch zusätzliche Sicherungen an allen Schwachstellen verbessert werden. Dazu gehören ein stabiles Schloss, ein hochwertiger Zylinder mit Sicherungskarte und richtig befestigte Schließbleche im Rahmen. Ein Zusatzschloss und | oder Querriegelschloss helfen, den Einbruchschutz zu erhöhen. Wichtig ist ein massiver Schutzbeschlag für den Zylinder. Auch die Fenster können nachträglich gegen Einbrecher gesichert werden. Durch Zusatzsicherungen, mit denen das Aufbrechen von Fenstern und Balkon- und Terrassentüren deutlich erschwert wird. Schon bei der Bauplanung sollten Sie auf den Einbau von einbruchhemmenden Fensterbeschlägen in Verbindung mit abschließbaren Fenstergriffen achten.

Alarmanlagen
Eine optimale Ergänzung der mechanischen Sicherung ist eine Alarmanlage - am besten in Verbindung mit Aufschaltung zu einem Wach- oder Sicherheitsdienst. Einbruchversuche können mit unterschiedlichen Meldern erkannt werden. In der Regel werden die Zugangstüren mit Öffnungsmeldern überwacht. Bewegungsmelder erkennen jedes Eindringen in die Räume. Fenster können sowohl auf Öffnen als auch auf Glasbruch überwacht werden. Neben der Absicherung gegen Einbruch und Überfall können Alarmanlagen, je nach Ausführung, auch Rauch, Gas, Wasser erkennen und melden. Die Warnung vor Brand- und Rauchgasen gehört zum überlebenswichtigen Schutz für die Anwohnen.

Lassen Sie sich bei der Planung Ihres Hauses von einer Sicherheitsfachfirma, einer Beratungsstelle der Polizei oder Ihrem TRUST-Spezialisten umfassend beraten.

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